17.05.2020

Ich komme kaum zu schreiben, ich fühle mich wie in einem Hamsterrad, aus dem ich nicht aussteigen kann. Die Nachrichten sind voll, es nimmt kein Ende. Ich bin selbstständig, irgendwie ist es gerade alles … Machen wir einfach das Beste daraus. Wie viele andere, habe auch ich einen Ausgleich gesucht und das heißt joggen. Die Anfänge waren desaströs. Nach vier Blocks habe ich gedacht, ich muss sterben, mein innersten krempelt sich nach außen. Man sieht oder trifft auf Dinge, Situationen die man vorher nicht kannte. Hast du auch im Lockdown den Sport für dich entdeckt?
Mit dem Schreiben bin ich tatsächlich ins Stocken geraten, nicht weil mir der rote Faden abhandengekommen ist oder ich den Überblick meiner Geschichte verloren habe, sondern eher, weil ich andere Dinge tun muss. Diese Organisation die sich jetzt auftut zu Coronazeiten, erstens weil alles unbekannt ist und zweitens die bestehenden Projekte am Laufen halten, meine Mitarbeiter schützen (auch mit Rat und Tat zur Seite stehen), Ängste nehmen, auch wenn einem manchmal selbst die Angst im Nacken sitzt.
Wie ist das für euch? Was bewegt euch in dieser Zeit am meisten?