Vision? Klar. Sie liegt irgendwo zwischen Kaffeetasse und Kritzelblock.
„Wenn du es erträumen kannst, kannst du es auch erreichen“ – klingt wie ein Spruch aus einem Kalender mit Sonnenuntergangsmotiv. Aber weißt du was? Ich glaube daran. Nur dass mein Traum eben nicht auf Hochglanzpapier klebt, sondern auf Notizzetteln, in Sprachmemos und irgendwo auf der Rückseite einer alten Quittung.
Ich habe Ideen. Viele. Manche sind laut, andere flüstern nur. Einige liegen schon lange in der Schublade – zwischen Kaffeeflecken, To-do-Listen und diesem einen Geistesblitz von 2021, den ich irgendwann noch zu Ende denken wollte.
Kreatives Chaos? Ja.
Aber auch ein Beweis dafür, dass da etwas in Bewegung ist.
Ich sammle Worte, wie andere Leute Briefmarken. Nur dass meine Sammlung manchmal explodiert, wenn ich versuche, sie in ein Konzept zu gießen. Aber das ist okay – denn irgendwo zwischen Zettelwirtschaft und strukturiertem Wahnsinn entsteht etwas Echtes.
Und ja, manchmal denke ich: Was zur Hölle mache ich da eigentlich?
Aber dann kommt dieser eine Moment – eine Idee klickt, ein Satz sitzt, eine Vision wird greifbar – und ich weiß: Genau deswegen.
Ich träume. Ich kritzle. Ich plane. Und ich gehe los – mit Latte in der einen Hand und einem Haufen Möglichkeiten in der anderen.
Denn wenn du’s dir vorstellen kannst – kannst du’s auch machen.
Der Rest ist nur ein bisschen Ordnung im Kopf. Und ein guter Stift.